Der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Nils Schmid wird auf Einladung der beiden SPD-Abgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter und Alfred Winkler am 23. September nach Albbruck kommen, um sich vor Ort ein Bild von der von Schließung bedrohten Papierfabrik zu machen.
„Ich freue mich, dass es so schnell gelungen ist, den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister nach Albbruck zu holen. Mit seinem kompetenten Team aus dem Wirtschaftsministerium wird er Gespräche mit allen Beteiligten führen, um auszuloten wie die Papierfabrik Albbruck vor der Schließung bewahrt werden kann“, berichtet Alfred Winkler.
In enger Abstimmung mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Schwarzelühr-Sutter ist Winkler in ständigem Kontakt mit dem Wirtschaftsministerium und Minister Nils Schmid, um über die bedrohliche Situation der Papierfabrik zu beraten. Bereits am 15. September wird Dr. Schmid mit Herrn Hartmut Wurster, dem Deutschland-Geschäftsführer des UPM-Konzerns sprechen. UPM ist der finnische Mutterkonzern der Papierfabrik Albbruck, der kürzlich zum Jahresende die Schließung angekündigt hat.
„Der Erhalt der Arbeitsplätze in der Papierfabrik ist für die SPD in der ganzen Region am Hochrhein ein zentrales Anliegen“, bemerkt Alfred Winkler abschließend.
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Waldshut auf spd-wt.de am 06.09.2011
„Der Bundeswirtschaftsminister muss sich für die Sicherung des Produktionsstandorts in Albbruck einsetzen. In einem Brief habe ich Herrn Rösler gebeten, die Zustimmung der EU-Kommission zu der UPM-Myllykoski-Transaktion prüfen zu lassen.
Die Übernahme konnte erst abgeschlossen werden, nachdem die EU-Kommission im Juli diesen Jahres ohne Vorbehalt und ohne Auflagen der Transaktion zugestimmt hatte. Wenige Wochen danach veröffentlichte UPM die Pläne zur Schließung der Werke, die ehemals zu Myllykoski gehörten. Damit ist offensichtlich, dass die Myllykoski-Übernahme UPM der Marktpositionssicherung und der Erhöhung der Papierpreise diente und die Schließung der Standorte von Anfang an beabsichtigt waren. Das ist Wettbewerb auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr- Sutter.
Der finnische Konzern UPM-Kymmene Corporation hat in dieser Woche verkündet, dass er die Papierfabrik in Albbruck zum Jahresende schließen wird. Mit ca. 540 Beschäftigten zählt die Papierfabrik zu einem der größten Arbeitgeber in der Region. Neben den beschäftigten der Papierfabrik wären auch zahlreiche Mitarbeiter von Kooperations- unternehmen betroffen. Dazu zählen unter anderem zahlreiche Logistikunternehmen. „Die Auswirkungen einer Schließung wären für die ganze Region verheerend“, erklärte die Waldshuter SPD- Abgeordnete.
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Waldshut auf spd-wt.de am 05.09.2011
"Eine Sauerei ist es, ohne Alternativen zu prüfen, den Standort von heute auf morgen zu schließen. Die geplante Schließung der Papierfabrik in Albbruck ist ein herber Schlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die gesamte Region", kommentiert die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr- Sutter die Hiobsbotschaft um die Papierfabrik in Albbruck. "Die Papierfabrik ist einer der wichtigsten Arbeitgeber im Kreis Waldshut. Rücksichtslos wird hier eine Konzernpolitik betrieben, um die Marktmacht des finnischen Papierherstellers auszubauen. Besonders perfide ist, dass aufgrund der Stellenstreichungen verbunden mit der Aussicht auf höhere Papierpreise, die UPM- Aktion Gewinn verzeichnet - wie die FTD heute berichtet", so die Sozialdemokratin.
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Veröffentlicht am 01.09.2011
"Eine Sauerei ist es, ohne Alternativen zu prüfen, den Standort von heute auf morgen zu schließen. Die geplante Schließung der Papierfabrik in Albbruck ist ein herber Schlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die gesamte Region", kommentiert die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter die Hiobsbotschaft um die Papierfabrik in Albbruck. "Die Papierfabrik ist einer der wichtigsten Arbeitgeber im Kreis Waldshut. Rücksichtslos wird hier eine Konzernpolitik betrieben, um die Marktmacht des finnischen Papierherstellers auszubauen. Besonders perfide ist, dass aufgrund der Stellenstreichungen verbunden mit der Aussicht auf höhere Papierpreise, die UPM-Aktion Gewinn verzeichnet - wie die FTD heute berichtet", so die Sozialdemokratin.
Die gesamte Papierindustrie durchlebt gerade schwere Zeiten. Dennoch ist sich Rita Schwarzelühr-Sutter sicher, dass es für den Standpunkt in Albbruck Lösungen gibt. "Andere Beispiele zeigen, dass eine Schließung nicht der einzige Ausweg sein muss. Diese Lösungen lassen sich zwar nicht eins zu eins übertragen, sie können aber Orientierung bieten"
Rita Schwarzelühr-Sutter setzt sich für den Erhalt der Papierfabrik ein. "Ich werde gemeinsam mit den ArbeitnehmerInnen und der Region kämpfen." Erste Schritte wurden bereits unternommen. In einem Brief wurde der Finanzminister Baden-Württembergs, Nils Schmid, gebeten die ArbeitnehmerInnen der Papierfabrik Albbruck zu unterstützen. Ein Gespräch mit dem Betriebsrat der Papierfabrik in Allbruck ist geplant. Zudem wurde dem Unternehmen signalisiert, dass man für Gespräche zur Sicherung des Produktionsstandortes jeder Zeit zur Verfügung steht.
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Waldshut auf spd-wt.de am 01.09.2011
Die drohende Schliessung der Papierfabrik trifft uns alle in dieser Region tief ins Mark. Vielen ist dieses Thema vielleicht noch nicht so ins Bewusst sein gerückt wie es sollte, da einige von uns noch im Urlaub sind oder wir denken das Albbruck gute 30 Kilometer von uns entfernt liegt.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Papierfabrik Albbruck einer der grossen Arbeitgeber unserer Region ist und wir dürfen auch die Tatsache nicht übersehen, dass viele der Angestellten nicht in Albbruck wohnen. Das bedeutet, dass der drohende Arbeitsplatzverlust eine Auswirkung für die ganze Region haben wird.
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Veröffentlicht am 31.08.2011