Große Koalition am Hochrhein für die A98

Pressemitteilungen

Besuch bei Bundesverkehrsminister Dobrindt

Die Hochrheinregion braucht dringend die A 98 als leistungsfähige

Ost-West-Verbindung, in weiterer Zukunft insbesondere auch als

Schnellverkehrsachse in Richtung Bayern, betonte eine Delegation aus

regionalen Amts- und Mandatsträgern im Gespräch mit

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Freitag in

Berlin. Die „Große Koalition“ aus CDU- und SPD- Abgeordneten sowie

Landräten und Bürgermeistern der Region warb bei dem Minister für

den zügigen Weiterbau der Autobahn und erteilte etwaigen Plänen für

eine Bundesstraße eine klare Absage.

Die Hochrheinregion braucht dringend die A 98 als leistungsfähige

Ost-West-Verbindung, in weiterer Zukunft insbesondere auch als

Schnellverkehrsachse in Richtung Bayern, betonte eine Delegation aus

regionalen Amts- und Mandatsträgern im Gespräch mit

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Freitag in

Berlin. Die „Große Koalition“ aus CDU- und SPD- Abgeordneten sowie

Landräten und Bürgermeistern der Region warb bei dem Minister für

den zügigen Weiterbau der Autobahn und erteilte etwaigen Plänen für

eine Bundesstraße eine klare Absage.

Teilnehmer waren: Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, Parlamentarische

Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Andreas Jung MdB,

Armin Schuster MdB, Steffen Bilger MdB, Thomas Dörflinger MdB,

Annette Sawade MdB, Gabriele Schmidt MdB, Felix Schreiner MdL,

Hidir Gürakar MdL, Landrätin Marion Dammann, Landrat Tilman

Bollacher, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (Rheinfelden),

Bürgermeister Arthur Bugger (Schwörstadt), Bürgermeister Michael

Thater (Wehr) und Bürgermeister Alexander Guhl (Bad Säckingen).

Dabei machten die Vertreter der Region deutlich, dass bereits

Erreichtes nicht wieder zunichte gemacht werden dürfe: „Der Bund hat

uns aus guten Gründen das Baurecht für eine Autobahn erteilt, dabei

will die Region bleiben.“ Die Landesregierung Baden-Württemberg

hatte die Abschnitte sowohl als Bundesstraße als auch als Autobahn

beim Bundesverkehrsministerium angemeldet. Die Gruppe warb

eindringlich dafür, dass die A 98 auch im neuen

Bundesverkehrswegeplan zunächst als halbe, dreistreifige Autobahn

bis Waldshut-Tiengen im vordringlichen Bedarf enthalten bleibt. „Wir

haben damit einen Kompromiss gefunden, bekommen einen

durchgängigen einheitlichen Lückenschluss hin, und das Kosten-

Nutzen-Verhältnis fällt positiv aus“, betonten sie gegenüber dem

Minister.

Gemeinsame Pressemitteilung von Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, Parlamentarische

Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Andreas Jung MdB, Armin Schuster

MdB, Steffen Bilger MdB, Thomas Dörflinger MdB, Annette Sawade MdB, Gabriele

Schmidt MdB, Felix Schreiner MdL, Hidir Gürakar MdL, Landrätin Marion

Dammann, Landrat Tilman Bollacher, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt

(Rheinfelden), Bürgermeister Arthur Bugger (Schwörstadt), Bürgermeister Michael

Thater (Wehr) und Bürgermeister Alexander Guhl (Bad Säckingen)

Berlin, 04.04.2014

Seite 2

Die A 98 sei eine begonnene Maßnahme, Teilstücke sind realisiert bzw.

in Bau, Lücken gelte es zu schließen. Die volle Verkehrswirksamkeit

der A 98 werde erst nach Schließung der Lücken erreicht. „Ein

Stückwerk aus Autobahn, halbfertiger Autobahn und Bundesstraße

kann nicht unser Ziel sein!“, stellten die Teilnehmer fest.

Die A 98 sei zur wirtschaftlichen Erschließung des Hochrheins

dringend erforderlich. Jedes Jahr ohne diese Verbindung koste

volkswirtschaftlich 30 Mio. Euro.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nahm sich viel Zeit für

die Anliegen und erörterte die aktuelle Situation intensiv mit der

Delegation. Zudem erläuterten die Ministerialvertreter, dass die

„längsgeteiligte Dringlichkeit“ weiterhin eine der möglichen

Einstufungen im Bundesverkehrswegeplan bleibe. Da die hierfür

notwendigen Begutachtungen und Prüfungen im

Bundesverkehrsministerium erst gegen Ende des Jahres abgeschlossen

sein werden, sagte Bundesminister Dobrindt den Gästen zu, dass sich

seine Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär persönlich ein

Bild von der Situation A98 vor Ort verschaffen werde. Das BMVI hält

an dem Ziel fest, den Abschnitt 98.5 verkehrswirksam zu machen.

 
 

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