Erschütternde Ignoranz

Stadtblatt

von unserem Mitglied Hartmut Fricke

Sie berichten in Ihrem Artikel über den „Antrag zur schnellen Umsetzung eines einfach gestalteten Spielplatzes“ in der letzten Gemeinderatssitzung. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde dazu – für alle Anwesenden offensichtlich – ein auf der Basis des Antrages weiter entwickeltes Konzept in Verbindung mit einem Urban-Gardening-Projekt vorgestellt. Sie zitieren Gemeinderat Clemens Pfeiffer, der kritisierte, die Idee entspräche nicht dem ursprünglichen Wunsch des Gemeinderates. 

Da wundere ich mich schon, wie man ernsthaft ein durchdachtes, innovatives und andernorts bewährtes Konzept, so wie es Stadtbaumeister Michael Rohrer mit Überzeugung und Leidenschaft vortrug, in Frage stellen kann. Nichts von dem ursprünglichen Gedanken geht nach diesem Konzept verloren – vielmehr kann die Stadt durch das Projekt nur gewinnen: Attraktivitätssteigerung des Geländes, gelebte Intergenerativität, Bürgerbeteiligung, innovative und ökologisch sinnvolle Stadtentwicklung und nicht zuletzt eine Erweiterung des touristischen Spektrums. Leider wurde die große Chance zur Umsetzung eines verbesserten Ideenentwurfes von einigen Gemeinderäten – erstaunlicherweise gerade auch von den Grünen –nicht verstanden. Das ist zu Bedauern.

Die Krone setzte aber Stadtrat Michael Maier auf, den Sie mit den Worten „Das wäre ein Spielplatz von Alten für Alte“ zitieren. Mit dieser Äußerung gewährt uns der CDU-Stadtrat Einblick in sein Altersbild, das offenbar stark von Stereotypen und einer defizitären Sicht des Alters gekennzeichnet zu sein scheint. Ich frage mich, ob er den fachlichen und gut begründeten Ausführungen von Michael Rohrer und Tilla Künzli überhaupt gefolgt ist. Mit solchen unsachlichen Kommentaren disqualifiziert sich Michael Maier selbst.

 
 

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Bundes-SPD aktuell

Bundes-SPD aktuell


Die SPD hat Ursula von der Leyen zu ihrer Wahl zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gratuliert. Von der Leyen habe "nun die Chance, ein Europa mitzugestalten, das nicht auf nationale Egoismen setzt, sondern auf Zusammenhalt und Einigkeit. Auf diesem Weg wird die SPD sie nach Kräften unterstützen", so die kommissarischen SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig. Die Erklärung im Wortlaut.

Die SPD-Spitze lehnt den Vorschlag der EU-Staats- und Regierungschefs, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin zu machen, als nicht überzeugend ab. "Damit würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt", sagten die drei kommissarischen SPD-Chefs Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig. Das Statement im Wortlaut.

 

Landes-SPD aktuell

SPD Baden-Württemberg aktuell


SPD-Landeschef Andreas Stoch hat Timur Özcan zu seiner Wahl als neuer Bürgermeister in Walzbachtal herzlich gratuliert.

"Timur Özcan ist nicht nur ein weiterer erfolgreicher Sozialdemokrat in der Riege unserer jungen Bürgermeister. Der 28-jährige Verwaltungsfachmann ist damit auch der erste türkischstämmige Bürgermeister in Baden-Württemberg", sagte Stoch.

"Das ist ein tolles Zeichen dafür, dass wir Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft als Teil unserer Gesellschaft begreifen. Ich bin stolz, dass wir als SPD dieses Zeichen setzen."

 

Veranstaltungsüberblick

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26.07.2019, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Wie sieht ein gerechter und moderner Sozialstaat der Zukunft aus?
Der Sozialstaat als Partner – darüber wollen die SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamen …

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EUROPA

Unsere Abgeordneten für Baden-Württemberg
Evelyne Gebhardt, MdEP
Peter Simon, MdEP
SPD im Europaparlament S&D

 

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