SPD setzt auf Bürgernähe

Presseecho

Südkurier vom 01. August 2009

Bad Säckingen (fli) Seine aus den Stadt- und Ortsparlamenten ausscheidenden Mitglieder verabschiedet, hat am Donnerstag der SPD-Ortsverein anlässlich der Jahreshauptversammlung im „Goldenen Knopf“. Dies war zugleich Anlass, die „Neuen“ zu begrüßen sowie – unter anderem – für einen Rückblick auf das Ergebnis der Kommunalwahlen und für ein Resümee zum „Stand“ des Ortsvereins in Bad Säckingen.

Elisabeth Strauß verlässt bekanntlich nach 15 Jahren den Gemeinderat. Vorsitzender Hidir Gürakar bezeichnete Strauß, die im Übrigen „nie als Genossin angesprochen werden wollte“, als „Allzweckwaffe der SPD“, und lobte deren Verdienste im Gremium, ebenso deren ehrenamtliches Engagement in Vereinen. Elisabeth Strauß versprach weiterhin für die SPD aktiv zu bleiben, etwa im Museumsgremium. Für Strauß kommt Frank van Veen in den Gemeinderat. Ebenfalls nach 15 Jahren scheidet Juliane Brenke aus dem Harpolinger Ortschaftsrat aus. Brenke, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, „stets fleißig und loyal“, habe in dieser Zeit vieles prägend mitgestaltet. Im Wallbacher Ortschaftsrat wird nach fünf Jahren Ernesto Mattivi von Ehefrau Heidi Mattivi abgelöst. Lob erfuhr Ernesto Mattivi am Donnerstag nicht zuletzt für dessen Engagement für die Integration ausländischer Mitbürger. Damit habe Mattivi wesentlich zum guten Klima in Bad Säckingen beigetragen, so Gürakar.

Zufrieden zeigte sich die SPD im Rückblick nochmals mit den Kommunalwahlen. Das gute Ergebnis und der Mitgliederzuwachs sei auch Beweis für die Nähe zum Bürger und eine konstruktive, themenorientierte Arbeit. Diesen Stil will die SPD weiterfahren. „Die SPD steht in Bad Säckingen gut da“, stellt auch Altstadtrat Arnold Becker fest. Die Bürger spürten, dass der Ortsverein die Menschen zusammenführe und nicht spalte.

Im kommenden Bundestagswahlkampf werde sich der Ortsverein voll hinter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter stellen, versprach Gürakar, sich eines guten Ergebnisses sicher: „Wir werden uns nicht an Umfragen orientieren, sondern uns um die Bürger und deren Anliegen kümmern.“ „Wir werden als SPD gebraucht“, sagte Schwarzelühr-Sutter, „abgerechnet wird erst wenn die Zielflagge fällt.“ Die Bundestagsabgeordnete referierte zur Bundespolitik. Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Ulrich Schoo versprach in den kommenden Jahren die großen Themen offensiv anzugehen.

 
 

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