Die Stadtentwicklung sowie die Familien-, Finanz- und Verkehrspolitik für Bad Säckingen stehen bei den Kommunalwahlen für die SPD an erster Stelle. Je einen Sitz mehr im Kreis- und im Gemeinderat ist das Ziel der SPD bei den diesjährigen Kommunalwahlen am Sonntag, 7. Juni.
Presseecho
Bad Säckingen – Das Ziel, je einen Sitz mehr zu erreichen, sieht Vorsitzender Hidir Gürakar durchaus realistisch. „Es ist machbar, wenn wir die Menschen von unseren politischen Inhalten überzeugen“, erklärte Gürakar am Mittwoch. Der SPD-Ortsverband Bad Säckingen stellte jetzt sein Wahlprogramm für die kommenden fünf Wochen vor. Am Samstag, 9. Mai, beginnt der Wahlkampf in der Innenstadt.
Die SPD-Kandidaten für die Gemeinderats- und Ortschaftsratswahlen wollen sich um die Familien-, Finanz- und Verkehrspolitik kümmern. „Die Vorbereitungen waren schwierig in diesem Jahr“, resümierte Hidir Gürakar. „Aber wir haben frühzeitig begonnen und unsere Listen fast vollständig gefüllt“. Zur Erstellung ihres Wahlprogramms hat die SPD ihre Kandidaten alle mit eingebunden. „Jeder Kandidat hat die Möglichkeit, sich vor den Bürgern zu ihrem Schwerpunktthema zu äußern“, so Gürakar weiter. „Wir arbeiten stark bürgerorientiert“. Die SPD ist stolz auf ihre Kandidatenliste: „Wir haben es geschafft, dass jeder, der auf der Liste steht, auch wirklich in den Gemeinderat will“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Schoo.:
„Wir haben in Bad Säckingen ein gut funktionierendes System, da sich viele einzelne Gruppen um bestimmte Themen kümmern“, meinte Schoo zum Forum Stadtentwicklung an. Um immer auf dem neuesten Stand zum Thema Stadtentwicklung zu sein, möchte die SPD künftig mit diesen Gruppen zusammenarbeiten. Dazu gehört auch das Pumpspeicherkraftwerk. „Noch haben wir keine klare Position dazu“, erklärt Schoo weiter. „Aber sie kristallisiert sich heraus. Und je mehr das beleuchtet wird, desto kritischer werden wir“, tendiert die SPD dazu, das Pumpspeicherkraftwerk abzulehnen. „Vor allem, wenn es sich negativ auf die künftige Stadtentwicklung auswirkt“, so Hidir Gürakar.
Beim Bau der A 98 wird die SPD jede Entwicklung aufmerksam und kritisch begleiten Weiter sollen die Polizeistation und das Straßenbauamt raus aus der Innenstadt. Die SPD-Kandidaten möchten sich auch für den Wallbacher Bahnhaltepunkt einsetzen. „Wir lassen unsere Ortsteile nicht außer Acht“, erklärte Hidir Gürakar dazu. Denn auch das öffentliche Nahverkehrsnetz - vor allem in den Ortsteilen Rippolingen, Harpolingen und Wallbach - soll erweitert werden. Die Vereins- und Jugendarbeit soll weiter ausgebaut werden und eine zukunftsfähige Dorfentwicklung wird angestrebt.
Im Bereich der Familienpolitik sieht die SPD eine große Diskrepanz in den Betreuungszeiten in Kindergärten und Schulen. „Im Kindergarten sind die Kinder länger betreut, als in den Schulen“, so Schoo. Auch das Jugendhaus soll erhalten werden. „Wir brauchen auch einen Streetworker, der die einzelnen Jugendgruppen und die Bad Säckinger Brennpunkte wie Gallusturm und Bahnhof kennt“, denkt Ulrich Schoo an eine Zusammenarbeit mit Wehr. Samstag beginnt der Wahlkampf der SPD mit einem Infostand in der Innenstadt. Thema der Kandidaten: „Soziales Bad Säckingen“
