Eine Katze ist uns 10.000 Euro Wert, aber um den Naturschutz kümmern wir uns nicht!

Stadtblatt

Die jüngste Gemeinderatssitzung zeigte, wie sehr Zahlen unser Leben bestimmen. Die kleinen Fraktionen wollten sich durch Rechentricks mehr Sitze in den Ausschüssen sichern. Da schaute man genau hin und wollte brillieren. Dass dies das demokratische Wahlergebnis aber ad absurdum führen würde, spielte keine Rolle. Sogar Vertreter der Freien Wählergemeinschaft ließen sich bei diesem Antrag in die Niederungen der von Ihnen selbst so verachteten „Parteipolitik“.  Denn nichts anderes war dieser Versuch der „Koalition der Kleinen“, dem parteipolitischen Gegner Stimmenanteile abzujagen.  

Eben jene Vertreter schaffen es jetzt aber nicht, die entstehenden Mehrkosten für die Verlegung/ den Neubau des Katzenhauses (nicht Tierheims) von 200.000 Euro von der grundsätzlichen Haltung zum Tierschutz zu trennen. Es seien an dieser Stelle nur zwei Fragen in den Raum gestellt: Wie kann ein Vereinszweck gewährleistet sein, ohne eine genaue Auskunft über die Vermittlungserfolge von Katzen (und nur von diesen) geben zu können? Wenn keine Auskunft über die Anzahl  der beherbergten Katzen gegeben werden kann, wie sieht es da mit der Versorgung der Tiere mit Nahrung aus? Schlussendlich geht es aber nicht um die Katzen, diese können dank der fundierten Recherche zweier neuer Gemeinderäten von SPD und CDU ohne weiteres in andere Heime abgegeben werden. In der Zwischenzeit muss der Gemeinderat sich Gedanken machen, welches Wohl hier Priorität hat. Das Wohl von ca. 20 Katzen (Schätzwert) im Wert von 200.000 Euro oder der generelle Naturschutz wenn unsere Fäkalien ungeklärt in den Rhein fließen und wir die Verunreinigung über höhere Schmutzwasserabgaben wieder finanzieren müssen.
Ich hoffe, dass die Stadträte auch bei diesen großen Summen es genauso exakt nehmen, wie sie es mit ihren erhofften Ausschusssitzen tun.

 
 

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Bundes-SPD aktuell

Bundes-SPD aktuell


Der SPD-Parteivorstand hat den Abschlussbericht der SPD-Projektgruppe zur Frage der Bewaffnung von Drohnen unter dem Vorsitz der ehemaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin zustimmend zur Kenntnis genommen.

Zuversichtlich geht die SPD-Chefin Saskia Esken in die jetzt startenden Koalitionsverhandlungen: "Wir wollen diesen gemeinsamen Aufbruch, das kann man spüren." Zum Beispiel, wenn es um das neue Bürgergeld geht oder um eine Kindergrundsicherung.

 

Landes-SPD aktuell

SPD Baden-Württemberg aktuell


Beim Parteitag in Freiburg hat die SPD Baden-Württemberg erneut bewiesen, dass die Landespartei geschlossen in Richtung einer neuen Bundesregierung mit einem Kanzler Olaf Scholz blickt, und auch hier im Land die nötigen Weichen stellen möchte: "Wir haben heute hier gemeinsam die Arbeit begonnen, uns erfolgreich für eine gute Zukunft und eine Regierung des Fortschritts aufzustellen - nicht nur im Bund, sondern auch hier in Baden-Württemberg sehen wir ein Signal des Aufbruchs", erklärte der Landesvorsitzende Andreas Stoch in seinem Redebeitrag. "Mit Rückenwind aus Berlin, einer jungen Landesgruppe und viel Zuspruch für eine soziale Politik kann ein echter Neustart gelingen, der nach der Koalition des Stillstands von Grünen und CDU unter Ministerpräsident Kretschmann dringend notwendig ist.

 

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